Das war er mal wieder … der Sassenberger Triathlon! Diesmal über die Volksdistanz, also 650m Schwimmen – 23km Radfahren – 5,3km Laufen

Entgegen meinem Gefühl, dass ich zu wenig (bis gar nicht) trainiert hatte, lief es doch erstaunlich gut. Bei super Bedingungen (leicht bedeckt und 18 Grad) ging es am Sonntag um 09:30 Uhr in den Feldmarksee. Auch wenn der mit ca. 21 Grad noch recht frisch war und der Neo erlaubt war, habe ich mich dagegen entschieden … bei 650m kann ich mit Neo nicht so viel Zeit rausholen, wie ich beim Umziehen wieder verliere 😉 … und die gut 10min werde ich das wohl auch aushalten.

Eigentlich liegt mir ja das Schwimmen, aber diesmal kam es (leider) anders. Ich fand überhaupt keinen Rhythmus, bei der Hälfte der Strecke wurde ich fast über den Haufen geschwommen, weil mein linker Nebenmann plötzlich meinte quer von links nach rechts zu schwimmen. Nur rechts von mir war auch jemand und ich musste kurz anhalten … meine Arme wurden schwer und schwerer und ich schleppte mich nur noch bis zum Ausstieg. Nachher war ich allerdings überrascht, dass meine Zeit mit 10:28 dann doch nicht so schlecht war, wie es sich angefühlt hat.

Dafür lief dann das Radfahren erstaunlich gut! Es war zwar ein bisschen windig (und der Wind kam gefühlt immer von vorne), aber ich konnte meinen angepeilten Schnitt von > 30km/h halten. 3km vor dem Wechsel überholte mich dann eine Gruppe von 10-12 Fahrern, die dann aber auch nicht wirklich von mir wegkamen. Also habe ich mich auch hinten drangehängt und konnte gemütlich mit einem 40er Schnitt und ohne Anstrengung die letzten Kilometer rollen und Körner sparen.

Das motivierte mich dann natürlich beim Wechsel keine Zeit zu verlieren und mit dieser Truppe auf die Laufstrecke zu gehen. Leider klappte das aber nur für 500 Meter … dann zuckte mein linker Oberschenkel und ich beschloss Tempo rauszunehmen und lieber ohne Krämpfe ins Ziel zu kommen. Das gelang dann auch und mit einer Zeit von 24:26 für 5,3 km bin ich auch mehr als zufrieden.

Insgesamt wurde es dann eine 1:19:21 und ein 8. Platz in der AK-Wertung (71. Platz in der Gesamtwertung von > 304 Startern).

Ein Wermutstropfen bei diesem schönen und gelungenen Wettkampf: Unsere Freundin und Mitstreiterin Nina bekam beim Schwimmen einen üblen und schmerzhaften Tritt ab und musste mit Milz-/ und Nierenprellung nach Warendorf ins Krankenhaus. Nach kurzer Beobachtung auf der Intensivstation ging es ihr zum Glück bald besser … Alles Gute, Nina!